Schützen Sie Ihr Backup gegen Manipulation oder Zerstörung – beispielsweise durch eine Zwei-Faktor Authentifizierung oder durch einen „Air Gap“. So kann der  Datenträger, auf denen sich das Backup befindet, nur durch einen manuellen Eingriff verfügbar gemacht werden.

 

Darüber hinaus sollte die Backup-Lösung nicht nur in der Lage sein, Malware beim Erstellen des Backups zu erkennen, sondern auch bei einem Restorevorgang. Denn die Angreifer werden immer raffinierter – und immer geduldiger.

 

Statt Netzwerke zu infizieren und sofort zu verschlüsseln, programmieren Cyberkrimininelle Ransomware und legen sich auf die Lauer – machmal sogar einige Monate. Damit stellen sie sicher, dass viele Backups des infizierten Systems generiert wurden. Wenn dann verschlüsselt wird, ist es so gut wie unmöglich, auf ein “sauberes Backup” zurückzugreifen. Das erhöht dann natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Lösegeld gezahlt wird.

 

 

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Christian Kompa

 

 

Christian Kompa leitet das Support- und Technik-Team der netcos GmbH